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Heineking (CDU): "Landesraumordnung muss geändert werden!"

Treffen des AK Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion in Lavelsloh

Lavelsloh.  Den Mitgliedern des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion die Auswirkungen des neuen Landesraumordnungsprogammes (LROP) für die Samtgemeinde Uchte mit auf den Weg zu geben, aufzuzeigen, wo der Schuh drückt, darum ging es beim Arbeitstreffen in Lavelsloh. Der heimische CDU Landtagsabgeordnete Karsten Heineking hatte die Abgeordneten in den Südkreis zu einem gemeinsamen Informationsaustausch eingeladen. Das Treffen startete mit einem Rundgang im Modehaus Gosewehr und E-Kauf Röthemeier. Bereits im Jahr 2015 waren die CDU Landtagsabgeordneten im Flecken Diepenau dort zu Besuch und konnten nun die Verwirklichung des seinerzeit vorgestellten Einkaufprojektes der beiden innovativen Unternehmer bestaunen.

 „Durch die Verwirklichung der Geschäftsidee Gosewehr - Röthemeier hat der Flecken Diepenau maßgeblich an Wirtschaftskraft gewonnen“, erläutert Karsten Heineking zu Beginn des Wirtschaftsgespräches. Samtgemeindebürgermeister Reinhard Schmale unterstreicht die Aussage und ist froh, dass das Konzept der Unternehmer umgesetzt werden konnte. So hat sich die Samtgemeinde Uchte in den letzten zwei Jahren stark mit den Auswirkungen des neuen LROP auseinandergesetzt. Seitens der Kommune hat es viele Proteste gegen diverse Änderungsvorschläge gegeben. Schmale geht auf einzelne Punkte des seit Februar 2017 geltenden Raumordnungsprogramms ein. So wird die Entwicklung der Grundzentren dadurch erschwert, dass Verflechtungsbereiche auf das jeweilige Gemeindegebiet beschränkt sind. Der Einzelhandel wird mit einer erheblichen Regelungsdichte überzogen.

Eine große Baustelle für Unternehmen auf dem Land ist der Breitbandausbau. Horst Röthemeier und Wilhelm Gosewehr sehen hier die Politik und die Kommunen in der Pflicht, für eine entsprechend ausreichende Anbindung zu sorgen, damit Unternehmen auf dem Land nicht schlechtergestellt sind als Unternehmen in städtischen Regionen.  Hier muss unbedingt nachgebessert werden, damit die ländlichen Regionen wirtschaftlich nicht abgehängt werden.

Gunter Rahlfs äußert an die anwesenden Landtagsabgeordneten die Bitte, sich verstärkt auch um den Pflegebereich, mit seinen übermächtigen bürokratischen Regelungen und Verordnungen zu kümmern. Das Pflegepersonal muss deutlich mehr Zeit erhalten, um die älteren Menschen angemessen betreuen und versorgen zu können.

Bürgermeisterin Annegret Trampe erinnert im Rahmen der Diskussion an die großen Herausforderungen, die es im ländlichen Raum zu bewältigen gilt. Im Bereich der Ärzteversorgung sowie in der Handwerkerausbildung muss mehr geschehen, um die Infrastruktur auf dem Lande am Leben erhalten zu können.

„Die Aufgaben, die es für die auf dem Land lebenden Menschen zu bewältigen gilt, sind vielfältig und hilfreiche Lösungsansätze der aktuellen Landesregierung kann ich nicht erkennen,“ erklärte Karsten Heineking und versicherte, die CDU-Landtagsabgeordneten werden auch in Zukunft das Gespräch vor Ort suchen, um dem Leben im ländlichen Raum mehr Gewicht zu geben!

 

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