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Hannover/Nienburg. Im Monat August hat sich der „Niedersächsische Landtag“ in seiner Plenarsitzung mit der bedeutsamen Arbeit der Fanprojekte beschäftigt. „Der Landtag hat zu Recht ausdrücklich die wichtige und engagierte Arbeit gelobt, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den derzeit fünf niedersächsischen Fanprojekten in Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Osnabrück und Meppen leisten“, informiert der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Sebastian Lechner. Die beiden heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Karsten Heineking aus Warmsen und Dr. Frank Schmädeke aus Heemsen wollen solche Fanprojekte auch in Zukunft gern nachhaltig unterstützen.

Jüngst hat der Landtag die Landesregierung aufgefordert, Fanprojekte vor Ort beim Einsatz gegen jegliche Form von Extremismus und bei der Gewaltprävention intensiv zu unterstützen und für neue Fanprojekte zu werben. Dazu sollen die Förderungen für die niedersächsischen Fanprojekte auf jeweils mindestens 50.000 Euro pro Projekt erhöht werden. Insbesondere ab der 3. Fußballliga sieht sich das Land in der Pflicht, die Kofinanzierungsmittel von DFB und DFL besser auszuschöpfen. Außerdem will sich das Land Niedersachsen mit Nachdruck für ein erheblich höheres finanzielles Engagement des DFB und der DFL bei den Fanprojekten der 1. und 2. Liga einsetzen und zugleich dafür werben, dass mehr finanzielle Mittel für Präventionsmaßnahmen ab der 3. Fußballliga zur Verfügung gestellt werden. Um künftig einen aktuellen Einblick zu erhalten, wird sich der Landtag einmal im Jahr über die Situation der Fanprojekte in Niedersachsen berichten lassen.

„Die niedersächsischen Fanprojekte leisten in der Anhängerschaft der jeweiligen Klubs wichtige Beiträge zur Jugendsozialarbeit und zur Gewaltprävention. Aber sie sind vor allem ein wichtiger Teil der Fankultur“, bekräftigt Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke. „Zudem leisten sie aber einen effektiven Beitrag zu einem sicheren und attraktiven Fußballerlebnis für Groß und Klein. Fanprojekte sind somit ausgesprochen wichtig und ich unterstütze daher ausdrücklich den Beschluss des Landtages“, ergänzt Landtagskollege Karsten Heineking abschließend.