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CDU-Fraktion Warmsen und Ortsverband trafen sich zur Klausurtagung

Warmsen: Kürzlich kamen CDU-Fraktionsmitglieder des Gemeinderates Warmsen und Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Warmsen zu einer Klausurtagung zusammen, um sich über zukunftsweisende Ziele und Dorfentwicklungsprojekte in der Gemeinde auszutauschen. Mit von der Partie war auch der Warmser Bürgermeister und heimischer CDU-Landtagsabgeordneter Karsten Heineking und Samtgemeindebürgermeister Reinhard Schmale.

Ein umfangreiches Klausurprogramm stand auf der Tagesordnung. Neben dem Gemeindehaushalt waren der aktuelle Stand zum Breibandausbau, der Wirtschaftswegebau und die Kindergartenkonstellation Gesprächsthemen.
„Die Situation bezüglich der Kindergartenplätze in der Gemeinde Warmsen bleibt weiterhin angespannt“, berichtete Samtgemeindebürgermeister Schmale. Dies hängt zum einen mit den erfreulicherweise gestiegenen Geburtenzahlen und zum anderen mit der vom Land Niedersachsen eingeführten Gebührenbefreiung für Kinder ab 3 Jahren zusammen.

Da im Regelbereich (ab 3 Jahre) einige Kitaplätze fehlen, soll eine neue Kindergartengruppe im ehemaligen Rathaus Warmsen eingerichtet werden. Allerdings kann dies erst umgesetzt werden, wenn der Abwasserentsorgungsbetrieb in das ehemalige Sparkassengebäude in Warmsen umgezogen ist. Erfreulich ist, dass im Krippenbereich aufgrund der neu eingerichteten Großtagespflege im ehemaligen Pfarrhaus noch genügend Betreuungsplätze vorhanden sind.

Die Maßnahmen zur Dorfentwicklung in Warmsen und die damit verbundenen Zuwendungen von Fördermitteln wurden ausgiebig diskutiert. „Neu ist hier, dass zum Stichtag 15. September 2018 für Kommunen, deren Steuereinnahmekraft unter 15% unter dem Durchschnitt in der Vergleichsgruppe liegt, eine erhöhte Förderung von bis zu 90% für Dorfentwicklungsmaßnahmen, Basisdienstleistungen und Tourismus beantragt werden können“, informierte Karsten Heineking. Auch die Gemeinde Warmsen profitiert von dieser Regelung.

Die Zusammenkünfte innerhalb der CDU-Fraktion Warmsen und des Ortsverbandes außerhalb des Rathauses haben sich bewährt, darin waren sich am Ende der Klausurtagung alle Teilnehmer einig. Ist doch bei diesen Treffen der notwendige Zeitrahmen gegeben, um sich gemeinsam auszutauschen und zukunftsorientierte Ideen zu sammeln und deren Umsetzungsmöglichkeiten auszuloten.