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Hochwasserschutz Winzlar

Winzlar: Gemeinsam mit Vertretern der CDU-Ratsfraktion Rehburg-Loccum, des Stadtverbandes Rehburg-Loccum und dem Bundestagskandidaten der CDU für den Wahlkreis 40 Nienburg II/Schaumburg, Maik Beermann (Steimbke), besichtigte die CDU-Fraktion im Kreistag Nienburg am vergangenen Donnerstag das Hochwasserrückhaltebecken in Winzlar. Nach mehreren Überschwemmungen in der Ortslage Winzlar, letztmalig 2002 verursacht durch den Winzlarer Dorfgraben, wurde es als Teil eines Maßnahmenbündels zur Verbesserung der Hochwassersicherheit angelegt. Fraktionsvorsitzender Karsten Heineking, MdL, erinnerte noch einmal an die diesjährige Hochwasserkatastrophe besonders an den Flussläufen Elbe und Donau. Aus eigenem Erleben habe er die gewaltigen Schäden im Raum Deggendorf (Niederbayern) für Mensch und Natur festgestellt. Dabei zeigte sich, dass bei Maßnahmen zum Hochwasserschutz erheblicher Nachholbedarf besteht. Um so positiver muss das Projekt in Winzlar bewertet werden. Rüdiger Dreßler (CDU), Ortsbürgermeister von Winzlar, informierte, dass in den Jahren 2003-2007 rd. 1,7 Millionen Euro in den Hochwasserschutz Winzlar investiert wurden, davon rd. 760.000 Euro Fördermittel des Landes Niedersachsen und der EU. Im Wesentlichen wurde ein Hochwasserrückhaltebecken mit einer Aufnahmekapazität von rd. 12.000 Kubikmetern „Am Sportplatz“ gebaut und der Wasserlauf des Winzlarer Dorfgrabens auf einer Länge von ca. 250 Metern innerhalb des bebauten Bereiches in Winzlar offengelegt. Damit wurden die angestrebte 50-jährige Hochwassersicherheit und die Grenze des wirtschaftlich Machbaren erreicht.