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Christopher Wuttke im Wahlkampf zu Gast in Estorf-Leeseringen

Estorf-Leeseringen. Auch in diesem Jahr fand das Sommerfest des CDU Ortsverbandes Estorf-Leeseringen auf dem wunderschönen Privatgrundstück von Günter Menze und seiner Familie bei herrlichstem Wetter statt. Ortsverbandsvorsitzender Peter Springer dankte dem Gastgeber wie auch seiner gesamten Familie und begrüßte als CDU-Ehrengäste den Bundestagskandidaten (Nienburg/Schaumburg) Christopher Wuttke, den Landtagsabgeordneten Karsten Heineking, den Estorfer Bürgermeister Wolfgang Biermann und die mehr als 30 teilnehmenden Gäste.

Wuttke lobte den hohen Einsatz der lokalen CDU-Mitglieder, die es durch beharrlichen, jahrelangen Einsatz geschafft haben, die CDU vor Ort wieder zu einer großer Stärke zu führen. „Es lohnt sich, wenn man sich für die Belange der Bürgerinnen und Bürger einsetzt und sie ernst nimmt“, sagte der Bundestagskandidat. An diesem Wochenende schloss sich auch für ihn ein Kreis – mittlerweile hat er, im Rahmen seiner Kandidatur, jeden größeren CDU-Verband in seinem Wahlkreis besucht. „Mir ist der Kontakt zu unseren Parteimitgliedern sehr wichtig, sie sind die bedeutenden Kommunikatoren für meine Politik“, so Wuttke.

Knapp und präzise stellte er sich vor, berichtete von seiner harten Lehrzeit bei seinem Vater, dessen frühzeitigen Tod, wie auch über den dann nicht gerade leichten Weg sein mittelständisches Unternehmen zu vergrößern und entscheidend nach vorne zu bringen. Er habe nichts geschenkt bekommen, aber gezeigt, dass er etwas leisten kann.

Der CDU Bundestagskandidat konzentriert sich in seinem Wahlkampf vorwiegend auf die Auswirkungen der Finanzkrise, und hier vorrangig auf den Erhalt der Arbeitsplätze. „Der Erhalt von Jobs ist in heutigen Zeiten primäre Sozialpolitik. Weiterhin bin ich dringend für ein Neuverschuldungsverbot, damit wir auch in Zukunft noch wirtschaften können, und nicht den Großteil unseres Budgets für Zinszahlungen aufwenden müssen“, mahnte Wuttke.

Weiterhin plädiert Wuttke für eine höhere Gewichtung der Naturwissenschaften und der technischen Disziplinen im Bildungsbereich, damit Deutschland endlich seinen Mangel an Ingenieuren und IT-Fachleuten überwinden kann. „Wir sind ein Hochtechnologiestandort, der einen immensen Bedarf an jungen Technikerinnen und Technikern hat – hier müssen wir dringend ansetzen“, sagte Wuttke, auch aus eigener beruflicher Erfahrung.

Wuttke regte auch an, dass man Nienburg und Schaumburg über die kommenden Jahrzehnte gezielt zu einem Technologiestandort ausbauen solle, damit die jungen Menschen hier gehalten werden können. „Wir müssen in den Wettbewerb um die Denker von morgen und die Arbeitsplätze von morgen eintreten, ohne die heutigen Arbeitsplätze  zu vernachlässigen“, regte der Bundestagskandidat an.

Jugend, Familie und Senioren, sind ebenfalls wichtige Teile seines abgesteckten Wahlprogrammes und zu weiteren, gerade regionsbedingten Schwerpunkten zählt ganz besonders die Sicherung der Bundeswehrstandorte.

In der kommenden Woche wird Christopher Wuttke sein vollständiges Wahlprogramm veröffentlichen und hofft, dass er die richtigen regionalen Akzente gesetzt hat. „Ich mag dem Wahlkreis nicht einfach das Bundeswahlprogramm der CDU überziehen, da ich dieses Vorgehen für zu generell halte. Außerdem bin ich auch nicht der Meinung, dass alles aus dem Bundesprogramm zu Nienburg und Schaumburg passt.“ , sagte Christopher Wuttke