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Steyerberger und Liebenauer erleben Landtagsdebatte in Hannover

IGS Standorte und Gymnasien Stolzenau und Nienburg waren Themenschwerpunkte

Steyerberg/Liebenau/Hannover. Der heimische CDU - Landtagsabgeordnete Karsten Heineking hat während der Gewerbeschau „Schlossgartenromantik“ in Liebenau und der 750 Jahr-Feier in Steyerberg anlässlich des Fußballspieles FC Landtag – Steyerberger Auswahl Fahrten in den Niedersächsischen Landtag verlost und die Gewinner jetzt nach Hannover eingeladen.Nach einer Einweisung in die Landtagsarbeit und einen interessanten Filmvortrag über die Arbeit der Abgeordneten im Landtag und im Wahlkreis, konnten die Teilnehmer eine Debatte zum Themen „Vertiefung der Unter- und Außenweser“ und der „Zukunft der Pflege in Niedersachsen“ verfolgen.

In der anschließenden Diskussionsrunde an der auch die Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst aus dem Sozialministerium teilnahm, erfuhren die Teilnehmer einige interessante Vorhaben der Landesregierung im Bereich der „Pflege“. Karsten Heineking ging mit Blick auf die Schuldenuhr des Landes Niedersachsen, die im Fraktionssaal der CDU – Landtagsfraktion vor Jahren vom Bund der Steuerzahler aufgehängt wurde, auf die Erfolge der Landesregierung zur Haushaltskonsolidierung in den letzten Jahren ein. So konnte die Neuverschuldung im Lande seit der Regierungsübernahme durch CDU und FDP im Jahre 2003 von 93 Euro auf nunmehr 8 Euro in der Sekunde verringert werden. Trotz dieser enormen Haushaltskonsolidierung haben Landtag und Landesregierung in dieser Zeit dafür gesorgt, dass im Bildungsbereich weiterhin viel Geld in Personal, Infrastruktur und neue Medien investiert wurde. Die anstehende, alternativlose Kreditaufnahme in Höhe von 2,3 Milliarden Euro in den Jahren 2009 und 2010 ist der Finanz- und Wirtschaftskrise geschuldet.

„Wir sind im Bereich der Bildung so gut aufgestellt, wie nie zuvor und sehr gut unterwegs. Wir haben eine hohe Zufriedenheit bei vielen Schülerinnen und Schülern, bei der Mehrzahl aller Lehrerinnen und Lehrern sowie den meisten Eltern,“ machte Karsten Heineking deutlich. Für die Hauptschule, die immer weniger nachgefragt wird, besteht die Möglichkeit zur Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen mit einer hohen Durchlässigkeit in enger Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen (BBS). „Gerade Spätstarter oder Unentschlossene haben hierdurch die Möglichkeit ab der 5. Klasse eine prima Berufsvorbereitung oder das Abitur nach 13 Jahren auch an der BBS zu machen. Eine flächendeckende Einheitsschule wie die IGS, die von einigen SPD – Politikern auch im Landkreis Nienburg u.a. an den Standorten Nienburg oder Uchte gefordert wird, ist in der Bildungspolitik nur in speziellen Fällen zielführend und kein Modell mit Zukunft für den Landkreis Nienburg. Viele der jetzigen Schulstandorte im Landkreis müssten geschlossen werden und die Gymnasien in Stolzenau und Nienburg würden erheblich in ihrer Angebotspalette eingeschränkt. Wir müssen unsere gutaufgestellten Gymnasien stärken und erhalten,“ machte der CDU – Politiker seinen Standpunkt deutlich. Im Anschluss an die Diskussion kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz.