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Kultusminister Bernd Busemann beim CDU-Sommerfest in Warmsen

Gemeinsam mit dem CDU-Kreisverband hatte der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Karsten Heineking nicht nur alle CDU-Mitglieder, sondern auch alle Schulen im Landkreis Nienburg und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in die Samtgemeinde Uchte eingeladen, um mit Minister Bernd Busemann über Schulpolitik zu diskutieren.

Die „Eigenverantwortliche Schule“ ist am 1. August 2007 in Niedersachsen gerade erst eingeführt worden und so gab es viel Diskussions- und Informationsbedarf auf Gehannfors Hof in Warmsen.

Gut 100 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Realschule Stolzenau und des Gymnasiums Stolzenau, waren der Einladung gefolgt und erlebten eine gelungene Veranstaltung des CDU-Samtgemeindeverbandes Uchte.

Nach gutem Essen sprach der Kultusminister über die Bildungspolitik in Niedersachsen. „Stirbt die Schule, stirbt das Dorf“, sagte der Minister und machte deutlich, wie wichtig ein wohnortnahes Bildungsangebot als Standortfaktor ist.

Karsten Heineking meint: „Kurze Beine brauchen kurze Wege!“

Beim Thema Gesamtschulen sind sich Bernd Busemann und Karsten Heineking einig: „Die CDU wird nur in Einzelfällen neue Gesamtschulen genehmigen. Die Regel ist das gegliederte Schulsystem mit einem begabungsspezifischen Bildungsangebot.“ Dieses ist nach Auffasung der CDU-Politiker am besten mit dem Elternwillen vereinbar und garantiert ein hohes Nivau bei den Ausbildungsinhalten.

Mit den eingeleiteten Reformen und den 2.500 zusätzlichen Lehrern will Minister Busemann das Schulwesen in Niedersachsen weiter nach vorne bringen. „Jetzt brauchen die Schulen Ruhe zur Umsetzung. Von der Idee der eigenverantwortlichen Schule und dem einhergehenden Wettbewerb werden unsere Kinder künftig profitieren“, so Busemann.

Mittlerweile verfügt Niedersachsen über 550 Ganztagsschulen, die nach Aussage von Karsten Heineking auch im Landkreis Nienburg zunehmend gefragt sind. Diesen Trend sieht Heineking positiv, da letztlich die Wünsche der Menschen vor Ort ausschlaggebend seien.

Zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung sowie bei der Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund setzt der Kultusminister auch auf neue Maßnahmen wie das beitragsfreie dritte Kindergartenjahr, das die Nierdersächsische Landesregierung jetzt eingeführt hat.

Nach der Landtagswahl im Januar 2008 wird die CDU in Niedersachsen die Elternbeiträge für alle Kindergartenjahre freistellen.

Kultusminister Bernd Busemann stellte abschließend fest: „Wir bewegen uns aus dem Pisa-Tal und verbessern derzeit täglich die Chancen unserer Kinder im späteren Berufsleben.“


Auf dem Foto
v.l.n.r.: Warmsens CDU-Ortsverbandsvorsitzender Willi Ötting, Karsten Heineking, Kultusminister Bernd Busemann und CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzender Harry Ruhe aus Warmsen.


07.10.2007