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Einsatz der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Ahlers und Heineking zahlte sich aus.

Hannover/Liebenau. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport fördert die Sanierung kommunaler Sportanlagen bis 2011 mit jährlich 2,5 Millionen Euro. Niedersachsens Innen- und Sportminister Uwe Schünemann sagte am Mittwoch in Hannover, mit dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes werde wesentlich zur Erhaltung der Sportinfrastruktur in Niedersachsen beigetragen.

Aufgrund der Bedeutung der Sporthallen für die Sportinfrastruktur in Niedersachsen und des dort bestehenden Sanierungsstaus wird ausschließlich die Sanierung von Sporthallen gefördert. 31 Gemeinden und Landkreise erhalten für die Sanierung ihrer Sporthallen Zuwendungen zwischen 50.000 Euro und 250.000 Euro. Insgesamt werden aber in diesem Jahr den Kommunen sogar rund 3,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

CDU-Landtagsabgeordneter und Innenausschussmitglied Jan Ahlers setzte sich persönlich beim Innenminister dafür ein, dass die Anträge aus dem Landkreis Nienburg noch einmal überarbeitet wurden. Deshalb soll es in den nächsten Wochen zu Ortsterminen mit Vertretern des Sportministeriums und Gesprächen bei den Antragstellern kommen. Ein Ausschlusskriterium ist beispielsweise die Erhebung von Hallenbenutzungsgebühren, so wie es die Samtgemeinde Liebenau aufgrund der schwachen finanziellen Lage seit Jahren praktiziert. Dennoch suchte Ahlers zusammen mit seinem Landtagskollegen Karsten Heineking das Gespräch in Liebenau.

Am Freitag letzter Woche stellte Liebenaus Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner heraus, dass er nunmehr nach Rücksprache mit seinen Ratskollegen die Zusage geben könnte, dass die Hallenbenutzungsgebühren zukünftig wegfallen werden. Der Einsatz der Abgeordneten zahlte sich aus, denn so konnte in letzter Minute doch noch vom Innenminister die Zusage eingeholt werden, dass einer Förderung des Landes bei der Sporthallensanierung in Pennigsehl nichts mehr im Wege steht. Von den veranschlagten Kosten für die Sanierung in Höhe von 203.000 Euro wird dem Träger, der Samtgemeinde Liebenau, ein Landeszuschuss in Höhe von 61.000 Euro in Aussicht gestellt.

Auf dem Foto:
Nach dem Gespräch in Liebenau: Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner (2.v.r.) mit seinem allgemeinen Vertreter Dieter Korte (l.) und den MdLs Jan Ahlers und Karsten Heineking.

4.10.2007